Autor: Chris Schenk

  • Liberale Jäger auf dem Bundesparteitag der FDP

    Liberale Jäger auf dem Bundesparteitag der FDP

    Nachdem die Liberalen Jäger auf zwei Jagdmessen erste Erfahrungen sammeln konnten und wir uns in diesem Jahr auf dem Landesparteitag in Niedersachsen erfolgreich präsentieren durften, haben wir uns am vergangenen Wochenende mit einem Infostand an den Bundesparteitag der FDP herangetraut. Durch die Vermittlung von Ralf Witzel MdL NRW konnten wir noch kurzfristig eine Standfläche als Aussteller im Bereich der Vorfeldorganisationen, ergattern.


    Der Informationsbedarf der Teilnehmer des BPT war sehr groß. Zum Waffengesetz, zum Wolfsmanagement und zu vielen jagdlichen Themen konnten wir sehr gute Gespräche führen. Die häufigste Aussage war allerdings, „wir wussten gar nicht, dass es die Liberalen Jäger gibt“.
    Kontakte knüpfen, Neumitglieder werben, die Planung gemeinsamer Veranstaltungen, die Präsentation unseres Vereins und unserer Arbeit sind die wichtigsten Argumente, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Auch für uns gilt: „Machen, was wichtig wird.“
    Es hat sehr viel Spaß gemacht.

    Foto (C) Frank Fliessner

  • Dritte Jahreshauptversammlung in Sprockhövel (NRW) erfolgreich abgehalten

    Dritte Jahreshauptversammlung in Sprockhövel (NRW) erfolgreich abgehalten

    Zwei Jahre nach der Gründung der Liberalen Jäger fand nunmehr die dritte Mitgliederversammlung statt.
    Dieses Mal wurde Sprockhövel in Nordrhein-Westfalen ausgewählt, um das letzte Jahr Revue passieren zu lassen.

    Neben einer Nachwahl und einer Erweiterung des Vorstandes, um zwei zusätzliche Beisitzer, stand natürlich auch die aktuelle Jagdpolitik auf der Tagesordnung.
    „Wir sind eine Interessengemeinschaft politisch interessierter Jäger, die der FDP nahe stehen.“, so Friedhelm Röttgen. „In der Politik gibt es keinen Stillstand, auch nicht in der Jagdpolitik. Wir treten dafür ein, eine gute sachbezogene Weiterentwicklung des bestehenden Jagdwesens voranzutreiben, die eben nicht Ideologien folgt oder Reflexhandlungen aufgrund aktueller Ereignisse fordert.“

    Zur Debatte standen die Themen Wolf und das Rutenkupieren an Jagdhunden, zu denen bereits Positionspapiere verfasst wurden. Grußworte wurden von Bürgermeistern der Städte Sprockhövel und Gevelsberg gehalten. Der Bürgermeister von Gevelsberg, Claus Jacobi, ist selbst Jäger und Mitglied der SPD. Er hat ausdrücklich das Engagement der Liberalen Jäger gelobt und auch die anderen Parteien ermutigt, ebenfalls solche Interessensgemeinschaften zu gründen. Die Bürgermeisterin der Stadt Sprockhövel, Sabine Noll (CDU), unterstrich die Arbeit der Jäger, die angewandten Naturschutz betreiben. Nach der Mittagspause nahm auch Ralf Witzel, Mitglied der liberalen Jäger und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP NRW, an der Sitzung teil. In seinem Grußwort stellte er die Sichtbarkeit der Jäger in der Politik heraus und dankte dem Verein für die wichtige Arbeit.

    Begleitet wurde die Jahrestagung durch einen vorangegangenen gemütlichen Abend und einem am Morgen stattgefundenen Besuch des einzigen Besucherbergwerkes eines Erbstollens im Ruhrgebiet, Stock und Scherenberg. Die Tagung fand ihren Ausklang in den Räumlichkeit der Destillerie und Brennerei Habbel. „Sprockhövel liegt mir am Herzen. Und wenn ich schon die Gelegenheit bekomme, unsere Heimat zu zeigen, dann möchte ich das auch nutzen.“, so Ronald Mayer, Geschäftsführer der Liberalen Jäger, der die Organisation übernommen hatte.

  • Liberale Jäger beim Landesparteitag der Freien Demokraten Niedersachsen

    Liberale Jäger beim Landesparteitag der Freien Demokraten Niedersachsen

    Erstmalig waren die LJ mit einem Infostand vertreten und trafen auf großes Interesse der jagenden und nichtjagenden Parteifreundinnen und Parteifreunde der Freien Demokraten. 
    Besonderes Interesse spielten die Themen der Bundesinnenministern Nancy Faeser (SPD) mit der kontrovers diskutierten und von uns, sowie den Freien Demokraten abgelehnten Waffenrechtsverschärfung, Herausforderungen des Arten-, Tier-, und Naturschutzes, sowie die großen Probleme mit der unkontrollierten Wolfspopulation in Niedersachsen.


    Gute Gespräche wurden auch mit den zahlreichen Mitgliedern unter den Delegierten geführt, sodass der Stand nahezu durchgängig besucht war.
    Initiiert und durchgeführt durch Michael Richter und Jens Wendtland avancierte der Stand zu den bestbesuchten des LPT. Die Liberalen Jäger begrüßen auf diesem Wege die gewonnenen neuen Mitglieder.

  • Liberale Jäger auf der „Jagd und Hund 2023“

    Liberale Jäger auf der „Jagd und Hund 2023“

    Wir hatten eine tolle Messewoche auf der „Jagd und Hund“ 2023. Neben vielen guten Gesprächen haben wir viele, tolle Neumitglieder gewinnen können.

    Explizit bedanken wir uns bei der Messeleitung der „Jagd & Hund“ für die großartige Unterstützung bei dieser Messe und diese Tolle Möglichkeit!

    Wir kommen gerne wieder!

  • Der Austritt aus dem CIC ist eine grobe Fehlentscheidung und ein abzulehnender Alleingang des BMEL

    Der Austritt aus dem CIC ist eine grobe Fehlentscheidung und ein abzulehnender Alleingang des BMEL

    Ende November 2022 hat das von Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) geleitete Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), den Austritt Deutschlands aus dem Internationalen Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) erklärt. Deutschland war seit 1988 Mitglied im CIC. Der CIC ist eine weltweit aktive, politisch unabhängige Nicht-Regierungsorganisation. Sein Ziel ist in erster Linie die Erhaltung von Wildtieren und ihren Lebensräumen, wobei eine nachhaltige Nutzung, also eine regulierte, natur- und artenschutzgerechte Bejagung und damit Bewirtschaftung der Wildbestände als sinnvoll und notwendig angesehen wird. Mitglieder des CIC sind Staaten, Universitäten, Wissenschaftler, Nicht-Regierungsorganisationen und Einzelpersonen. Der CIC wurde bereits 1930 in Paris gegründet. Er versteht sich als Naturschutzverein und Dienstleister bei der Umsetzung von Wildtierschutzprojekten und dem Schutz der Jagd.

    Das BMEL hat den Austritt zunächst nicht, sodann mit finanziellen Überlegungen begründet. Im weiteren Verlauf wurden jedoch andere Gründe für den Austritt öffentlich. Nach Angabe des DJV wurde der Austritt wie folgt begründet: „Die nachhaltige, regulierte Bejagung von „geschützten Arten“ widerspräche „der grundsätzlichen politischen Ausrichtung der Bundesregierung“. Das verwundert, denn eine Abstimmung mit FDP und SPD über den Austritt hat nicht stattgefunden. Vielmehr scheint es sich um einen grünen Alleingang vor dem Hintergrund der Ablehnung der Trophäenjagd durch Teile der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu handeln. Offenbar herrscht diesbezüglich, wie auch bei anderen jagdlichen Fragestellungen, vollkommende Unkenntnis über Ursache und Notwendigkeit von kontrollierten Bestandsregulierungen.

    Mit dem Argument, Trophäenjagd stelle eine Gefährdung geschützter Arten dar, wird ein durchaus vielschichtiger und komplexer Sachverhalt auf einen Teilaspekt reduziert.

    Ja, es ist immer einfach, ein Problem auf eine Komponente zu reduzieren und seine Vielschichtigkeit zu ignorieren. Ja, dann ist es im weiteren Verlauf einfach, sich gerade jener Komponente eines Problems anzunehmen, die bei einer möglichst großen Zahl von Nicht-Fachleuten einen Konsens herbeiführt, der der eigenen Meinung weitgehend entspricht. Und dann ist es simpel, auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen, denn bei einer solchen Auswahl der Kriterien für die Entscheidungsfindung ist weitgehende Zustimmung zu erwarten.

    Gerade so wird das Thema Trophäenjagd behandelt. Es wird angenommen, allein das Interesse an Jagdtrophäen treibe deutsche Jäger in afrikanische Länder, in denen nach dem Auswahlkriterium Trophäe, die dortigen geschützten Tiere getötet werden. Aber ist das die einzig zutreffende Sichtweise und vor allem: ist es die Sichtweise derjenigen Länder, die als souveräne Staaten die Jagd auf ihr Wild regeln wollen?

    Wohl nicht, denn andernfalls würde man dort die ausländische Jagd auf einheimisches Wild verbieten.

    Natürlich ist eine Trophäe für einen Jäger ein Anreiz. Aber mitnichten ist eine Trophäe der einzige Anreiz für Jagd.

    Das Problem ist vielschichtig. Es beginnt bei der Notwendigkeit der Verwertung landeseigener Ressourcen in Form von Wild. Es umfasst die Notwendigkeit der Einnahme von Devisen, um marktfähig zu sein. Es umfasst aber auch die Notwendigkeit regional begrenzt Bestände geschützter Tierarten zu reduzieren, um z.B. Ernteschäden abzuwenden. Das ist ein Kriterium der Jagd, das wir innerdeutsch zweifelsohne als Grundlage für eine intensive Bejagung akzeptieren, wie der vom grünen Landwirtschaftsminister in Brandenburg vorgelegt Gesetzesentwurf für ein Landesjagdgesetz eindrücklich beweist. Und dann gibt es das entscheidende Motiv für menschliches Handeln: der eigene Vorteil. Die Attraktivität von Jagdtrophäen für Jäger ist unbestritten. Dass Jagd allein zur Erlangung von Trophäen ethisch abzulehnen ist, dürfte ebenso unbestritten sein. Aber solange die Jagd nach der Trophäe zwar das Motiv des ein oder anderen zahlenden Jägers ist, das damit verfolgte, staatlich regulierte Ziel aber ein anderes, ist die Jagd nicht zu beanstanden und entspricht auch unseren Grundsätzen an eine ethische, waidgerechte Jagd.

    Sich durch die Kündigung der Mitgliedschaft im CIC der Grundlage zur Beratung, dem Austausch und der Mitwirkung an Entscheidungen einzelner Staaten zu entziehen, ist daher falsch. Die eigene Meinung als diejenige aller zu verkennen ist es gleichermaßen. Und beides ist noch mehr – anmaßend. Aber es ist gewiss einfach.

    Der Austritt aus dem CIC ist damit jedenfalls eines – eine grobe Fehlentscheidung und ein abzulehnender Alleingang des BMEL.

    Für die liberalen Jäger,

    Januar 2023 – Monika Hähn


    Hier auch als PDF-Download:

  • Frau Faeser und das Waffenrecht

    Frau Faeser und das Waffenrecht

    Frau Faeser nimmt die Überprüfung der Reichsbürger zum Anlass, eine Verschärfung des Waffenrechts zu fordern. Wie bereits Herr Seehofer versucht auch Frau Faeser von der große Anzahl illegaler Waffen, die in Deutschland in Umlauf sind, abzulenken.

    Die Anzahl der illegal besessenen Schusswaffen schätzt die Gewerkschaft der Polizei mit etwa 20 Millionen ein.

    Das bestehende Waffengesetz ist für legale Waffen anzuwenden. Die Regelungen sind vollkommen ausreichend; sie müssten nur lückenlos genutzt werden.

    Das fordert auch das Forum Waffenrecht.

    Dem Forum Waffenrecht gehören 200 Verbände und Vereine an, die ca. 750.000 Mitglieder vertreten. Die im Forum Waffenrecht zusammengeschlossen Verbände sind unter anderem:

    Deutscher Jagdverband e. V.

    Bund Deutscher Sportschützen e. V.

    Bund der Militär- und Polizeischützen e. V.

    Deutsche Schießsport Union e. V.

    Bundesverband Schießstätten e.V.

    Verband deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V.

    Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition

    Die Liberalen Jäger schließen sich dieser Forderung an.

    Zunächst muss das bestehende strenge Waffengesetz mit seinen schon vorhandenen Möglichkeiten der Kontrolle und des Entzugs von Erlaubnissen konsequent ausgenutzt werden. Eine willkürliche weitere Beschneidung der Rechte ohne jede sachliche Grundlage oder fundierte Analyse vorab, kann jedoch nicht hingenommen werden.

  • Liberale Jäger auf der „Jagd & Hund – 2023“

    Liberale Jäger auf der „Jagd & Hund – 2023“

    Vom 24. bis zum 29. Januar 2023 werden wir ebenfalls auf der Jagd & Hund in Dortmund mit einem Stand der liberalen Jäger vertreten sein. Wir freuen uns auf Euren Besuch am Messestand und auf viele gute Gespräche!

    https://liberalejaeger.de/termin/jagd-hund-2023/
  • Hubertustag 2022

    Hubertustag 2022

    Die Liberalen Jäger wünschen allen waidgerechten Jägerinnen und Jägern einen guten, erfolgreichen Hubertustag. Heute und auf den Jagden in den nächsten Wochen können/müssen wir wieder unser waidgerechtes Handeln sichtbar machen, vor unseren Mitjägerinnen und Mitjägern, vor der Öffentlichkeit und mit Überzeugung vor uns selbst.

    „Zahl vor Wahl“, „Wald vor Wild“ und andere, dem Wild gegenüber diskriminierende Floskeln, haben mit Waidgerechtigkeit nichts gemein. Ebenso ist der Mutterschutz nicht verhandelbar. Wer Jagdgesetze gegen die Waidgerechtigkeit und die damit verbundenen Grundsätze des Jagdhandwerks verbiegen will, kann nicht auf die Unterstützung der Liberalen Jäger hoffen. Spätestens am Hubertustag, aber nicht nur heute, müssen wir unser Handeln diesbezüglich kritisch prüfen.

    Wünsche Euch allzeit Waidmannsheil
    Friedhelm Röttgen

  • Liberale Jäger treffen Christian Lindner

    Liberale Jäger treffen Christian Lindner

    Der praktizierende Jäger und FDP-Vorsitzende Christian Lindner bat um ein Gespräch mit den jagenden Naturschützern seiner Partei, das der Vorsitzende des Bundesfachausschusses Landwirtschaft und Ernährung, Christian Teppe, für ihn digital organisierte.

    Die Liberalen Jäger e.V. unter ihrem Bundesvorsitzenden Friedhelm Röttgen hatten sich im vergangenen Jahr gegründet und stellen ein wichtiges Netzwerk mit politischer und jagdlicher Ausrichtung dar. Sie werden die Programmatik der Partei beeinflussen; ihr Vorsitzender ist dazu gerade in den zuständigen Bundesfachausschuss berufen worden.


    Der Jäger Christian Lindner findet häufig morgens ab 4:00 Uhr Zeit und Gelegenheit auf die Jagd zu gehen, Kraft zu finden im Wald, aber auch Strecke zu machen. Die jagd – und waffenpolitischen Zielsetzungen waren deshalb zwischen den Beteiligten klar: eine Verschärfung des Waffenrechts und eine weitere Einschränkung des Jagdrechts dürfe es für die besonders rechtstreuen und zuverlässigen Jäger keinesfalls geben.


    Schließlich seien es die Jäger, die auch bei der anstehenden Aufgabe des Waldumbaus zu größerer Klimastabilität gefragt und gefordert seien, um den Ausgleich von Wald und Wild herzustellen. Auf keinen Fall gehe es um die Bekämpfung des Wildes zu Gunsten des Waldes, sondern um weidgerechte Jagd und Nutzung des Wildbrets als edles und gesundes Lebensmittel. Als Bundesfinanzminister stehen auch die Bundesforsten in seinem Zuständigkeitsbereich mit der Herausforderung des Waldumbaus, um Sturmschäden und Waldbrände wie zuletzt im Harz oder dem Elbsandsteingebirge zu verhindern. Dieser Waldumbau gelinge nur, so Lindner, wenn Förster und Jäger gemeinsam daran mitwirkten.
    Für die Zukunft vereinbarten Lindner und die Liberalen Jäger einen engen Austausch über die Gremien der Partei.

  • Beginn der Brut- und Setzzeit

    Beginn der Brut- und Setzzeit

    Heute beginnt die Brut- und Setzzeit.

    Brut- und Setzzeit bedeutet, dass die Mütter der wilden Tiere nun ihre Kinder bekommen und dabei Ruhe brauchen wie die Menschen in der Stillzeit, also der „stillen Zeit“. Jäger lassen das Wild in der „Schonzeit“ in Frieden. Wanderer und Hundbesitzer sollten es ihnen gleich tun.