Schlagwort: Liberale Jäger

  • [RLP: Jagdgesetz] – Stellungnahme der Liberalen Jäger

    [RLP: Jagdgesetz] – Stellungnahme der Liberalen Jäger

    Derzeit in aller Munde: Der Entwurf zum neuen Jagdgesetz in Rheinland-Pfalz. Die Liberalen Jäger haben sich – dank großer juristischer Unterstützung von Frau Hähn – mit dem gesamten Gesetzesentwurf befasst und diesen inhaltlich Stück für Stück aufgearbeitet.

    Das Fazit ist verheerend und sollte alle Beteiligten zum Umdenken bewegen:

    Der Überprüfung der Verhältnismäßigkeit, hält der Gesetzentwurf insgesamt nicht Stand. Er ist daher in Gänze ungeeignet zur Regelung der Jagd und ihrer Belange in Rheinland-Pfalz. Er ist folglich zurückzunehmen.

    Die Abgeordneten der FDP in Rheinland-Pfalz sind aufgefordert, sich in der Regierungskoalition gegen diesen Entwurf zu positionieren. Er schadet der Jagd in Deutschland und widerspricht den von der FDP vertretenen Positionen zur Jagd. Er widerspricht der von der FDP anerkannten Sicherung des Eigentumsrechts aller Eigentümer unter Beachtung eines angemessenen Interessenausgleichs, an Stellen, wo das Recht des Einen mit dem des Anderen kollidiert. Er widerspricht den Grundsätzen der FDP. Er widerspricht den liberalen Werten, der Freiheit des Einzelnen, der Selbstbestimmung, der Eigenverantwortung. Dieser Entwurf ersetzt diese Werte durch staatliche Reglementierung und Bevormundung. […]“ (Auszug aus der Stellungnahme zum LJG RhlPf, Liberale Jäger e.V.)

    Dieser Entwurf gehört in Gänze vom Tisch!


  • Verbot von Bleimunition auf Schießständen

    Gemeinsame Medieninformation der FDP NRW und der Liberalen Jäger vom 30.05.2023

    Schießstände sind unabdingbar für Jäger, um ihren jagdrechtlichen Pflichten nachzukommen. Regelmässiges Übungsschießen für alle Jägerinnen und Jäger zur Sicherstellung ihrer Schiessfertigkeit für eine waidgerechte Jagdausübung, ist verpflichtend.

    Wir lehnen es ab, dass bleihaltige Munition auf Schießständen verboten wird. Auch das Schützenwesen hat in Nordrhein-Westfalen eine lange Tradition und ist auf die Schießständen angewiesen.

    Und schon heute werden die bleihaltigen Geschosse durch Kugelfänge abgefangen und recycelt. Schießvorrichtungen umzurüsten bedeutet für Betreiber und Vereine horrende Mehrkosten.

    „Wenn es um das Verschießen von Blei generell geht, gibt es für Pulverschützen keine Alternativen“, ergänzt Daniel Fraske von den Liberalen Jägern.

    Das europarechtlich geplante Bleimunitionsverbot bewirkt, dass alle Schießstände umgerüstet werden müssten.

    Auch die CDU im Landtag NRW spricht sich gegen ein Bleiverbot auf Schießständen aus; die Grünen halten vehement dagegen. Die schwarz-grüne Landesregierung muss sich jetzt ehrlich machen. Und CDU und Grüne müssen im Verbotsfall die Schießstandbetreiber in Nordrhein-Westfalen bei der Bewältigung der hohen Mehrbelastungen unterstützen“, sagt Dietmar Brockes, Sprecher für Umwelt und Naturschutz in der FDP-Landtagsfraktion NRW.

    Wir erkennen die Bemühungen der Europäischen Chemikalienagentur und der Europäischen Kommission an, den Bleieintrag in die Natur per se zu minimieren. Jedoch bedarf es weiterhin einer intensiven Forschung zu tierschutz- und umweltgerechten Alternativen zu Bleimunition.

    (FR)

  • Liberale Jäger treffen Christian Lindner

    Liberale Jäger treffen Christian Lindner

    Der praktizierende Jäger und FDP-Vorsitzende Christian Lindner bat um ein Gespräch mit den jagenden Naturschützern seiner Partei, das der Vorsitzende des Bundesfachausschusses Landwirtschaft und Ernährung, Christian Teppe, für ihn digital organisierte.

    Die Liberalen Jäger e.V. unter ihrem Bundesvorsitzenden Friedhelm Röttgen hatten sich im vergangenen Jahr gegründet und stellen ein wichtiges Netzwerk mit politischer und jagdlicher Ausrichtung dar. Sie werden die Programmatik der Partei beeinflussen; ihr Vorsitzender ist dazu gerade in den zuständigen Bundesfachausschuss berufen worden.


    Der Jäger Christian Lindner findet häufig morgens ab 4:00 Uhr Zeit und Gelegenheit auf die Jagd zu gehen, Kraft zu finden im Wald, aber auch Strecke zu machen. Die jagd – und waffenpolitischen Zielsetzungen waren deshalb zwischen den Beteiligten klar: eine Verschärfung des Waffenrechts und eine weitere Einschränkung des Jagdrechts dürfe es für die besonders rechtstreuen und zuverlässigen Jäger keinesfalls geben.


    Schließlich seien es die Jäger, die auch bei der anstehenden Aufgabe des Waldumbaus zu größerer Klimastabilität gefragt und gefordert seien, um den Ausgleich von Wald und Wild herzustellen. Auf keinen Fall gehe es um die Bekämpfung des Wildes zu Gunsten des Waldes, sondern um weidgerechte Jagd und Nutzung des Wildbrets als edles und gesundes Lebensmittel. Als Bundesfinanzminister stehen auch die Bundesforsten in seinem Zuständigkeitsbereich mit der Herausforderung des Waldumbaus, um Sturmschäden und Waldbrände wie zuletzt im Harz oder dem Elbsandsteingebirge zu verhindern. Dieser Waldumbau gelinge nur, so Lindner, wenn Förster und Jäger gemeinsam daran mitwirkten.
    Für die Zukunft vereinbarten Lindner und die Liberalen Jäger einen engen Austausch über die Gremien der Partei.